Human Basic Needs – Teil 2

Heute möchte ich mich gerne mit Euch zum zweiten Mal teilen zum Thema menschliche Grundbedürfnisse. Dies geht in Anlehnung an den Motivationscoach und Unternehmer Anthony „Tony“ Robbins.

Punkt 1-3 habe ich beim letzten Mal angesprochen (Blogbeitrag vom 20.09.2020), heute geht es um die Punkte 4-6.

1. #Certainty / Security (Sicherheit & Schutz)
2. #Uncertainty / Variety („Unsicherheit“ & Vielfalt bzw. 
Vielseitigkeit)
3. #Significance (Bedeutung)
4. #Love (Liebe)
5. #Growth (Wachstum)
6. #Contribution (Beitrag)

zu 4. #Love (Liebe)
Thema vieler Songs & Filme, die Liebe zwischen Menschen, Tieren, Dingen und vielem mehr.
Aus meiner Sicht die Grundlage des menschlichen Seins. Höre & sehe ich mit Liebe oder mit Furcht. Love or Fear („false evidence appear real“), das ist hier die Frage?! Nehme ich eine Aussage mit der Schwingung der Liebe wahr, dann hat diese einen komplett anderen Effekt und auch eine ganz andere Bedeutung. Viele Menschen fühlen sich sofort persönlich angegriffen, gehen in Verteidigung und können selbstverständlich NICHT hören, was möglicherweise sehr hilfreich hätte sein können.
Mir persönlich gefällt die Definition der Liebe aus der Bibel, 1. Korinther, Kapitel 13. Bei vielen Trauungen werden Sätze aus diesem „Hohelied der Liebe“ herausgenommen. Apostel Paulus hat an sich alles Wichtige hier zusammengefasst. 
Auf Basis dieser Definition, wird einem durchaus schnell bewußt, welche Fehlinterpretationen heutzutage zum Thema Liebe gezogen werden. „VER“liebt ist keine Liebe, Hollywood propagiert fake love…

zu 5. #Growth ( #Wachstum)
Für Wachstum spielt insbesondere die Regeneration eine wichtige Rolle. Dies wird besonders im Hochleistungssport deutlich, hier entscheidet dieses Prinzip über Erfolge oder Misserfolge. Wie im richtigen Leben, selbstverständlich auch im Berufsleben.
Nach meiner Meinung neigen viele Menschen dazu, hierbei schließe ich mich nicht ganz aus, ungeduldig zu sein. Im Training – wann setze ich den nächsten Trainingsreiz, damit ich auf Dauer wachse, nicht nach und nach in ein Übertraining rutsche. Richtige Reize setzen, dies hat natürlich eine wichtige Voraussetzung. TUN. Erfolg hat diese drei Buchstaben, wie auch Goethe aussagte. Tony Robbins spricht von MAP – einem Massive Action Plan. 
Selbstverständlich hilft es nicht, ziellos das Gras zum Wachsen anzubrüllen. Gut Ding, braucht auch Weile. Für ein Wachstum ist also auch das Timing wichtig. Weder Über- noch Unterforderung in allen Bereichen. Hierzu ist es außerordentlich wichtig, sich selbst genau kennen zu lernen. 

zu 6 #Contribution (Beitrag):
Einen Beitrag leisten, zu etwas beitragen. Das Gefühl haben, wichtig für eine bestimmte Sache oder Menschen zu sein. 
Es gibt unterschiedliche Formen, Beiträge zu leisten, z.B. in Form von Geldmitteln (Spenden o.ä.), in Form von Energie und Zeit (wie Mitarbeit in der Gemeinde und sozialen Projekten). 
Die sozialen Medien haben unser Leben stark verändert. Es herrscht viel Aktivität auf den unterschiedlichen Social Media Plattformen.
Wir „Älteren“ können dies kaum mehr verändern, ob wir dies nun als gut oder weniger sinnvoll empfinden. Was wir allerdings TUN können, ist einen Beitrag leisten, unsere Erfahrungen teilen (ja, Erfahrung ist NICHT immer der beste Lehrmeister), unser Wissen und / oder unsere Lebenseinstellung sowie auch Einblicke aus unserem Leben.
Ich wurde kürzlich gebeten, dass ich etwas aus meinem „Nähkästchen“ reden soll, wie es WIRKLICH ist und war, z.B. beim Aufbau der Geschäfte in der Anfangszeit. Dieser Aufforderung möchte ich gerne folgen. Auch Ihr dürft mir gerne Anregungen für weitere Beiträge senden. Herzlichen Dank. Ich wünsche Euch allen eine erfolgreiche neue Woche.
Viele Grüße. Heiko


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Human Basic Needs

Heute möchte ich mich gerne mit Euch teilen zum Thema menschliche Grundbedürfnisse. Dies geht in Anlehnung an den Motivationscoach und Unternehmer Anthony „Tony“ Robbins.

Mittlerweile bin ich 45. Jahre und habe in meinem Leben so einiges erleben dürfen. Mir persönlich waren jahrelang die Bedeutung, Tiefe und Wichtigkeit dieser menschlichen Grundbedürfnisse unbewusst. Erst nach jahrelanger Beschäftigung mit meiner Person, Leben, Emotionen und vielen unterschiedlichen Quellen zum Thema Persönlichkeitsentwicklung und Persönlichkeitsentfaltung sowie in intensiven Beziehungen zu Menschen (einen wesentlichen Teil zu dieser Entwicklung trägt meine Partnerin Nina bei), kommen diese wesentlichen Säulen des Seins zum Vorschein bzw. verstehe ich die Tragweite und Wichtigkeit dieser 6 Grundbedürfnisse des Menschen.

  1. Certainty / Security (Sicherheit & Schutz)
  2. Uncertainty / Variety („Unsicherheit“ & Vielfalt bzw. Vielseitigkeit)
  3. Significance (Bedeutung)
  4. Love (Liebe)
  5. Growth (Wachstum)
  6. Contribution (Beitrag

Sechs Punkte mit relativ abstrakten Worten. Jeder Mensch, vorausgesetzt er hat sich bereits oder möchte sich mit diesen beschäftigen, hat unterschiedliche Vorstellungen, Definitionen zu diesen Wörtern. Im Folgenden gebe ich mein momentanes Verständnis hierzu weiter.

zu 1. Sicherheit & Schutz:
Auch wenn ich es leugnen möchte, Sicherheit & Schutz spielt eine wesentliche Rolle in meinem Leben. Dies ist natürlich ein sehr allgemeiner Begriff – prinzipiell beziehe ich es auf alles, d.h. Körper, Geist & Seele, materielles und immaterielles, Sein und Nicht-Sein, Leben und Tod. Mir persönlich hilft mein fester Glaube, dass ich mich prinzipiell auch in teils gefährlichen Situationen beschützt fühle.
In unserer Welt spielt ohne Frage das Materielle auch eine wesentliche Rolle, hierbei zähle ich Lohn, Einnahmen, Gewinne, Renditen, Wohnung, Haus („Dach über dem Kopf“), Auto oder ähnliches. Ein Großteil unserer Weltbevölkerung „lebt“ mit 1 Dollar am Tag. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer, so auch der Unterschied zum Thema Sicherheit, Absicherung und Schutz. Es ist eine sehr persönliche Sache, inwiefern sich jemand beschützt und sicher fühlt. Nichtsdestotrotz denke ich, dass es in unserer Gesellschaft (v.a. im Westen) zu weit geht – Verunsicherungen werden sehr hart und schamlos ausgenutzt – schauen wir einfach mal im Bereich der Versicherungen.
Damit ich mich als Mensch komplett entfalten kann, müssen aus meiner Sicht das persönliche Maß an Sicherheit & Schutz gegeben sein. Dieses herauszufinden, ist ein wichtiger Teil einer Persönlichkeitsentwicklung. Brauche ich nun 6 Monate oder 12 Monate gespartes Monatsgehalt um mich für „Eventuelles“ sicherer zu fühlen?! Möglicherweise gehört für viele auch der „sichere“ Job dazu. Leben in der Komfortzone, sicher wichtig, aber beginnt das „eigentliche“ Leben nicht außerhalb dieser Komfortzone? Dies führt mich zum nächste Punkt.

zu 2. Unsicherheit / Vielseitigkeit & Vielfältigkeit:
Immer nur das gleiche Tun – Tag ein – Tag aus – für mich persönlich der absolute Horror, doch viele Menschen suchen hierin ihre Stabilität und Sicherheit. Hier ist auch wieder das Maß die Dosis für das Gift für jeden Einzelnen. Manch einer fühlt schon das gewisse Maß an Unsicherheit, wenn er beim Essen mal nicht zum Stammlokal geht.
Jeder Mensch braucht in gewissen Phasen etwas Unsicherheit im Leben. Die Vielfältigkeit des Seins entdecken dürfen ohne Sicherheitsleine und doppelten Boden. Dies erfrischt den Geist und belebt die Seele. Herrlich. Andererseits gibt es natürlich auch die anderen Extreme – unsere „Adrenalinjunkies“, die mit dem Wing Suit an der Kletscherwand vorbei fliegen müssen oder mit dem Bike auf schmalen Weg talabwärts donnern.
Hier muss auch jeder für sich heraus finden – wie weit gehe ich, wie weit kann ich gehen. Was ist noch gesund für mich und was stürzt mich in Panik. Ich habe mein Leben so aufgebaut, dass ich viele Unsicherheiten hatte, doch wie schon erwähnt, hat mich mein Glaube auch durch dunkelste Täler geleitet und mir den Weg gezeigt. Für mich ist das Tägliche Leben eine Vielseitigkeit und Vielfältigkeit, da ich schon alleine mein Berufsleben so aufgebaut habe. Angestellter, Selbstständiger und Unternehmer. Bald Investor und Vermieter. Die Reise geht weiter. Vieles gibt es zu lernen und noch mehr zu erfahren.

zu 3. Bedeutung:
Wer spielt die Hauptrolle in meinem Leben? Bedeutung ist so wichtig, wie unwichtig. Wenn wir ehrlich sind, dann fühlt sich jeder gerne geschätzt, respektiert, „gebraucht“ (i.S.v. meine Fähigkeiten sind erwünscht), wichtig und möglicherweise auch unersetzbar. Individuell, besonders, die Liste ist endlos. Ich habe anfangs lernen müssen zwischen einem bedeutungsvollen Sein und dem Aufspielen von Ego oder auch Ausleben von weiteren rudimentären Emotionen. Die wahre Bedeutung gewinnt zunehmend an „Bedeutung“ in meinem Leben. Ich bin gespannt wo die Reise hier noch hingeht.

Die anderen 3 Punkte werde ich in einem späteren Blogbeitrag weiter ausführen. Ich freue mich darauf! Bis bald. Heiko

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Veränderung = Lebensänderung

Unser Körper ist genial! 
Körper hat ganz klare Prioritäten, und zwar ÜBERLEBEN
Körper will sich nicht sinnlos (aus seiner Sicht) aus dem Gleichgewicht bringen lassen, weil der Körper interpretiert solche Eingriffe als Lebensbedrohung. 

Nur die von uns, die es wirklich ernsthaft meinen und dafür auch ernsthaft was tun, bekommen die Genehmigung des Körpers (inkl. Psyche)  zur Veränderung. 

Hier paar Tipps dazu. 

ERSTENS. 

Werde dir klar, warum du eigentlich die gewisse Änderung willst.
Was frustriert dich an deiner Situation? 
Was alles steckt dahinter? 
Nimm dir Zeit um darüber nachzudenken und sei ganz ehrlich mit dir selbst. 
Schreibe dir paar Punkte aufs Papier. 
Je mehr Gründe, desto besser. 

ZWEITENS 

Ausreden (aber-aber)  weglassen. 
Jetzt musst du lösungsorientiert nachdenken. 
Werde dir bewusst womit du deine Tage verbringst. (Tagebuch für 7-Tage wäre auch hilfreich um zu erkennen, wie du mit deiner Zeit und Energie umgehst.) Schau dir deine Tagesaktivität kritisch und mit pragmatischem Abstand an. 
Es gibt bestimmt Tagesabschnitte, wo du an dies oder jenes verzichten kannst um die Maßnahmen für deine Änderung hereinzubringen. 

DRITTENS 

Du hast deine Gründe aufgeschrieben und Zeit hast du auch gefunden. 

Jetzt kann es losgehen. 

Wir fangen an mit dem Einstimmen des Gehirns auf die kommende Änderung. 

Setz dich bequem hin, atme ein und aus …und atme weiter … schließ die Augen und stell dir vor – wie du dich FÜHLST, wenn du dein Ziel erreicht hast. Stell dir vor, wie du dich FÜHLST in deinem neuen veränderten Zustand.

Lass dieses GEFÜHL deinen ganzen Körper umhüllen und erfüllen. Atme das Gefühl mit jeder Körperzelle ein und bei der Ausatmung strahle das Gefühl in deine Umgebung aus. 

VIERTENS

Wähle einen einzigen Punkt, der deiner Veränderung am meisten beitragen wird und widme dich diesen einzigen Punkt 100 %. 
Was findest du, dass dir am meisten fehlt, wo du am meisten von profitieren könntest? 

Wenn du z. B. Körpertraining ausgewählt hast, vergiss sofort alle anderen Kategorien. Widme dich vollkommen deinem Training.

Mach dir jeden Tag Zeit für das Training, bereite dir Sportkleidung vor, verabrede mit dir selbst einen verbindlichen Termin und halte dich dran. 

20-30 Minuten JEDEN Tag. 
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Wenn du es schaffst dich deiner Fitness zu widmen und konsistent zu bleiben, dann werden die restlichen Kategorien (Ernährung, Fokus, aktive Regeneration, Mindset, Mindfitness, kalte Duschen, Kräftigung des Immunsystems, Selbstbildung, neue Kontakte und Möglichkeiten. . .)  im Domino-Effekt folgen, ohne dass du dich darauf extra konzentrieren musst. 

Dranbleiben – das ist der Weg zum Gewinn. 
An allen Fronten.


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35.

I turned 35 on February 10th. 

Did I just cross the midline of my lifespan? 

… that might be an idealistic vision. 

As a matter of fact – what do I know when my end is going to come?

I see Death lurking at me at least once a day. Everyday. 

When I lay myself to sleep, I am fully aware that waking up in the morning is not guaranteed. And when I do wake up the next morning, I accept it as a special gift, which it is. 

NO no no, I am not trying to be poetic or ultra-spiritual here AT ALL. I actually find it to be just the REAL THING. 

And it took 34 years to get to it. 

I used to have a seriously complicated relationship with death. And life. And life and death and the whole up and down, in and out, the full circle of life. 

Starting at the age of 5, images of my parents dying began creeping to me at bedtime. 

I would lay on my right side, staring into the tapestry, tears rolling down my chubby cheeks as imagination demonstrated coffins of my parents being lowered to muddy holes in the ground. 

Night after night, no joke! 

Like a primordial feeling rooted firmly inside, stretching out its branches in the stillness. 

Death was an inexplicable certainty.  

It distressed me. 

Why? 

Why is existence this way? 

Why do we go, come, go-go? 

Why must we experience the pain of losing loved ones to this …death? 

Why? 

… years passed by. 

Basic school. 

Highschool. 

I got systematically distracted. 

Nevertheless, echoes of the subconscious tend to find a way into the light.  

So I fell in love with movies and stories about immortals. 

Vampires, Dracula, the Undead. You know the bunch.

…and again years passed by. 

University. THEATER!

I got tremendously distracted. 

Moving to another country. 

New language, culture, people, profession.

Even more distracted. 

I 34 yo when my stormy waters started to calm down 

and I realized that I was desperately missing fulfillment. 

It became clear that no romantic relationship, no material possession, no quick-fix has the potential to satisfy my innermost hunger. 

So I embarked on a mission to detect my ultimate final one&only TRUE vocation.

On my quest, I came across the offering of Birth into Being method. 

The unspeakable moved inside of me. 

I followed the impulse and signed up for the 16-day course. 

What I experienced there exceeded my wildest expectations. 

I willingly re-entered several open scenes from my personal history and delivered a full closure.  

And there ..amongst the many ongoing processes: 

KNOCK KNOCK!

– Who is there? 

SURPRISE SURPRISE!

The good old DEATH Topic. 

After decades of acting as a sleeping beauty, suddenly there she was – in the best shape ever! 

Boy, that was one hell of a process. 

My adult awareness and experiences flashed a new light on the whole case. 

I never hoped that my intriguing childish questions could get anywhere close to a reliable answer. 

I never hoped to internally grasp the sense of the cyclical nature of life as we know it. 

And I definitely did not realize that the whole time I held THE ANSWER inside of me. 

Driven by the fear of the loss-inflicted pain, I abandoned it, buried it, shut it down, put a spell on it, resisted it by all means.

So what was the answer to the excruciating cascade of my fundamental WHYs? 

The answer was – love. 

In the face of fear, in the face of pain, in the face of darkness being brave enough to keep the heart open and remain in love.  

Such love is the one force that has the capacity of making all that ever lived immortal.

That is the ultimate nature of LOVE. 

… and there my chest burst open. 

6 months later, I turned 35. 

Did I just cross the midline of my lifespan? 

I do not know. I do not care. 

…in this moment I hold myself gently.

Death is still as close as before. 

Our relationship has shifted. 

She is no longer the ultimate enemy. 

She has become a teacher & memory-keeper. 

With every exhalation she reminds me about human fragility and the true power we hold in our hearts.  

She tells me stories about life´s limits and boundless existence. 

She is the best advisor in prioritizing time on earth. 

…in this moment I hold my world gently.

Love, 
Nina

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Sich ändern. Wie ?

Da kam mal eine junge Dame auf mich zu. Kein Hallo, keine sonstigen Infos, rief sie atemlos: 

„ICH MUSS BRUTAL SCHNELL DIE CELLULITE LOS WERDEN!“ 

Ich war verwirrt und verspürte einen Ganzkörper-Krampf, meine eigene Atmung hat kurz ausgesetzt. 

Ich befand mich in der Nähe dieser Dame erst ein paar Sekunden und schon wurde mir schwindelig von diesem SCHNELL, BRUTAL und CELLULITE.

Wenn es mir, als außenstehender in ein paar Momenten von dem Druck unwohl ging, wie soll sich da ihr eigener Körper fühlen ?

Reden wir bitte Klartext. 

Cellulite würde ich nicht einmal als Luxusproblem bezeichnen, eher als eine LUXUS Verwirrung. 

Da gibt es nichts zu lösen, weil es kein Krankheitszustand ist. 

Cellulite ist NORMAL. Punkt. 

Die Frage ist – verstehen wir unseren Körper eigentlich ? Verstehen wir, warum der Körper ist wie er ist ? 

Warum er agiert wie er agiert ? 

Was seine biologischen Wege sind, um uns zu beschützen, am Leben zu halten und tragen ? 

Verstehen wir, daß unser Körper immer für uns da ist und toleriert wie verrückt wir mit ihm umgehen ? 

Körper ist ein individualisiertes Hi-Tech Space Ship, daß wir zu oft wie eine Schubkarre behandeln. 

Also bitte, keine Rede mehr von Cellulite & Co.

Wollen wir Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Schlafstörung, Stress a.k.a. BRUTAL SCHNELL ansprechen? 

Sehr gerne. 

Da habe ich zwei Botschaften: 

1. Wir können enorm positives zu unserer ganzheitlichen Gesundheit beitragen. 

2. Jede dauerhafte Veränderung benötigt genügend Zeit, Strategie & Disziplin. 

Der Körper mag an sich kein BRUTAL, der Körper mag SANFT. 

Der Körper mag an sich kein SCHNELL, der Körper mag LANGSAM. 

Das Nervensystem lernt Schritt für Schritt. Wenn wir zu viel auf einmal bewirken wollen, führt es nur zur Verwirrung. 

Vieles ist möglich. 

Für tiefe und bewegende Veränderungen planen wir uns genügend Zeit ein.

Erstmal werden wir uns des momentanen Zustandes bewusst. 

Wenn wir uns dann in der Landkarte der persönlichen Gegenwart gut orientieren können, dann können wir die nächsten Schritte klar navigieren und uns an die nächste Kreuzung langsam annähern und diese entziffern. 

Danach geht es weiter. 

Kurve rechts, links, Vorfahrt, tanken, Wasser nachfüllen, kühlen, Luft prüfen …

Veränderung ist keine 200 km/h Highway Ride. 

Es ist eine Reise in das Neue, Unbekannte, manchmal fahren wir in die Dunkelheit, manchmal fallen auch die Lichter aus. 

Bewahren wir die Ruhe, erinnern wir uns an den ursprünglichen Wunsch, 

das Ziel, die hinterlegte Meile. Je konkreter, bunter, größer, desto besser. 

Wenn die dunkle Stunde kommt, wo wir nicht wissen, wo es lang geht, wo Ungeduld in uns wächst, wo Angst uns zurück in die bekannte Zone schicken mag… da halten wir an und halten inne. 

Kein Wort mehr, still stehen bleiben, genau an dem Punkt wo wir gerade sind.

Bleiben wir auf der Stelle. 
Pause. 
Atmen. Langsam atmen. 

Die Sonne kommt jeden Morgen wieder raus.

Dann werden wir weiter fahren. 

Gediegen in Richtung – Veränderung.

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