Ninas Blog

Hier entstehen Tag für Tag, Woche für Woche und Jahr für Jahr interessante Inhalte. Themen zum NACHDENKEN. Meinungen, Erkenntnisse und vieles mehr. Enjoy.

Da kam mal eine junge Dame auf mich zu. Kein Hallo, keine sonstigen Infos, rief sie atemlos: 
„ICH MUSS BRUTAL SCHNELL DIE CELLULITE LOS WERDEN!“ 

Ich war verwirrt und verspürte einen Ganzkörper-Krampf, meine eigene Atmung hat kurz ausgesetzt. 

Ich befand mich in der Nähe dieser Dame erst ein paar Sekunden und schon wurde mir schwindelig von diesem SCHNELL, BRUTAL und CELLULITE.

Wenn es mir, als außenstehender in ein paar Momenten von dem Druck unwohl ging, wie soll sich da ihr eigener Körper fühlen ?

Reden wir bitte Klartext. 

Cellulite würde ich nicht einmal als Luxusproblem bezeichnen, eher als eine LUXUS Verwirrung. 

Da gibt es nichts zu lösen, weil es kein Krankheitszustand ist. 
Cellulite ist NORMAL. Punkt. 
Die Frage ist – verstehen wir unseren Körper eigentlich ? Verstehen wir, warum der Körper ist wie er ist ? 
Warum er agiert wie er agiert ? 
Was seine biologischen Wege sind, um uns zu beschützen, am Leben zu halten und tragen ? 
Verstehen wir, daß unser Körper immer für uns da ist und toleriert wie verrückt wir mit ihm umgehen ? 

Körper ist ein individualisiertes Hi-Tech Space Ship, daß wir zu oft wie eine Schubkarre behandeln. 

Also bitte, keine Rede mehr von Cellulite & Co.

Wollen wir Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen, Schlafstörung, Stress a.k.a. BRUTAL SCHNELL ansprechen? 
Sehr gerne. 

Da habe ich zwei Botschaften: 

1. Wir können enorm positives zu unserer ganzheitlichen Gesundheit beitragen. 
2. Jede dauerhafte Veränderung benötigt genügend Zeit, Strategie & Disziplin. 

Der Körper mag an sich kein BRUTAL, der Körper mag SANFT. 
Der Körper mag an sich kein SCHNELL, der Körper mag LANGSAM. 

Das Nervensystem lernt Schritt für Schritt. Wenn wir zu viel auf einmal bewirken wollen, führt es nur zur Verwirrung. 

Vieles ist möglich. 

Für tiefe und bewegende Veränderungen planen wir uns genügend Zeit ein.
Erstmal werden wir uns des momentanen Zustandes bewusst. 
Wenn wir uns dann in der Landkarte der persönlichen Gegenwart gut orientieren können, dann können wir die nächsten Schritte klar navigieren und uns an die nächste Kreuzung langsam annähern und diese entziffern. 

Danach geht es weiter. 
Kurve rechts, links, Vorfahrt, tanken, Wasser nachfüllen, kühlen, Luft prüfen …

Veränderung ist keine 200 km/h Highway Ride. 

Es ist eine Reise in das Neue, Unbekannte, manchmal fahren wir in die Dunkelheit, manchmal fallen auch die Lichter aus. 

Bewahren wir die Ruhe, erinnern wir uns an den ursprünglichen Wunsch, 
das Ziel, die hinterlegte Meile. Je konkreter, bunter, größer, desto besser. 

Wenn die dunkle Stunde kommt, wo wir nicht wissen, wo es lang geht, wo Ungeduld in uns wächst, wo Angst uns zurück in die bekannte Zone schicken mag… da halten wir an und halten inne. 
Kein Wort mehr, still stehen bleiben, genau an dem Punkt wo wir gerade sind.

Bleiben wir auf der Stelle. 
Pause. 
Atmen. Langsam atmen. 

Die Sonne kommt jeden Morgen wieder raus.
Dann werden wir weiter fahren. 
Gediegen in Richtung – Veränderung.

RUNNING & mehr.

Feels like spring, right ?
… so believe it or not, i re-introduced running into my routine. I start easy this year. 20 minutes of interval jogging. 90 seconds run 30 seconds walk.
I focus very much on the form, not pushing my fitness just yet.
My main points: – Warm-up honey bunny ! Plenty of bouncing movements for the fascial elasticity and circular movements for joint mobility. Hit it full range, no mercy there ! – Start off easy ! First rounds restrain the energy ! Jog as if I were happy 85 yo. – Maintaining the slight forward lean (as if falling on my face..but not quiet)- Proud wide open chest, tall posture, easy shoulders, relaxed hands, look forward (never look down)- Small frequent steps- Active dorsal flexion, mid-foot strikes (my natural) – Breath easy, as much through the nose as possible.
OVERALL bodily feeling during my runs is the feeling as if I were hopping the steps – similar to rope skipping. Soft bouncing with each strike, landing softly like a puma.
I do this for a week now. Lets see how I manage my discipline.
PS. After first run I experienced knee pain. I know my body 😉 The pain was due to the unexpected physical stress. It suddenly had to moooove in the same bouncing fashion for 20 minutes ?!?!? Liiiike what do I expect, a cheesecake after that ? … I stretched, foamrolled, did a fascial workout – and all is good again. Not every pain is bad ! Sometimes it is just a signal, that the body is waking up from some „evil evil“ dormant state.
Appreciate the aliveness & honor the body.
GuFpro Nina

YOU LIKE? PLZ SHARE.